Wenngleich sich die Ur-Brotdorfer nach eigener Einschätzung zu den tolerantesten, weltoffensten Bürgern und gar zu den Erfindern der Globalisierung zählen, ist ihnen Mitte 2006 ein gewaltiger Schrecken in die Glieder gefahren:
Auf Vorschlag des BCV sollte eine ansehnliche junge Frau aus der „Heiligenwies“ zur Freeschenkönigin gekrönt werden. Die routinemäßig durchgeführen erkennungsdienstlichen Ermittlungen ergaben jedoch, dass besagte Frau B. – es war kaum zu fassen – aus unserem direkten Nachbardorf „Bachem“ (!!!) stammte. Dem Dorf mit den 3 unsäglich lang gesprochenen „aaa“!
Um noch Schlimmeres zu vermeiden, beschloss der BCV-Vorstand, die Kandidatin am Mittwoch vor dem Freeschenfeschd noch schnell mit Seffersbachwasser zu taufen.
