Startseite Unser Dorf Vereinsgemeinschaft Satzung der BVG e. V.

Satzung der BVG e. V.

1.    Name und Sitz

1.1  Der Verein führt den Namen „Brotdorfer Vereinsgemeinschaft“', abgekürzt „BVG“, nach Eintrag in das Vereinsregister mit dem Namenszusatz „e. V.“.

1.2  Die BVG hat ihren Sitz in 66663 Merzig, Stadtteil Brotdorf.


2.   Zweck

2.1 Durch die  Gründung der BVG sollen alle nach Nr. 4.1 als Mitglied anerkannten Vereine, öffentliche Einrichtungen und sonstige Brotdorfer Organisationen und Gemeinschaften die Möglichkeit haben, bei der Verwirklichung der nachstehende Zwecke mitzuwirken.

2.2 Zweck der BVG ist die gemeinsame Pflege und Förderung des kulturellen und sportlichen Vereinslebens, die Erhaltung des Brauchtums und der dörflichen Zusammengehörigkeit.

2.3 Die BVG hilft ihren Mitgliedern u. a. bei der Kontaktpflege, gegenseitigen Terminabstimmungen, insbesondere bei der Erstellung des jährlichen Veranstaltungskalenders.

2.4 Die BVG organisiert das jährliche Brotdorfer Dorffest nach den Regeln der „Freeschenfeschd-Ordnung“ für die stets in eigenem Namen und auf eigene Rechnung handelnden Teilnehmer.

2.5 Die BVG kann bei weiteren Gemeinschaftsveranstaltungen mitwirken.

 

3.   Gemeinnützigkeit

3.1 Die BVG dient ausschließlich und unmittelbar gemein­nützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgaben­ordnung: Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigen­wirtschaftliche Zwecke.

3.2 Die Mittel der BVG dürfen nur für die satzungs­mäßigen Zwecke verwendet werden.

3.3 Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der BVG fremd sind, oder durch unverhält­nismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

4.   Mitgliedschaft

4.1 Mitglied der BVG können alle in Nr. 2.1 genannten Vereinigungen werden, die einen Aufnahmeantrag gestellt haben. Über die Annahme entscheidet der Vorstand (Nr. 8). Bei Widerspruch gegen eine Ablehnung entscheidet die Mitgliederversammlung (Nr. 7.4 c).

4.2 Die Mitglieder sind verpflichtet, eine natürliche Person als ständigen Vertreter und Ansprechpartner der BVG zu benennen. In Besprechungen/Versammlungen gilt jeweils nur ein Anwesender als bevollmächtigter Vertreter des Mitglieds.

4.3 Jedes Mitglied hat in Versammlungen und Sitzungen, bei Wahlen und Abstimmungen, unabhängig von Größe und Bedeutung seiner Organisation, nur eine Stimme.

4.4 Die übrigen Rechte und Pflichten der Mitglieder ergeben sich aus dem allgemeinen Vereinsrecht.

4.5 Eine Kündigung der Mitgliedschaft ist jederzeit möglich und hat schriftlich zu erfolgen.

4.6 Über den Ausschluss eines Mitglieds aus der BVG entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

5.   Mitgliedsbeiträge

5.1 Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung (Nr. 7.4 d).

5.2 Einzelheiten werden in einer Finanzordnung geregelt.

 

6.   Organe

6.1 Organe der Gemeinschaft sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

7.   Mitgliederversammlung

7.1 Die Mitgliederversammlung ist mindestens jährlich einzuberufen, darüber nach Bedarf oder wenn 1/5 der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes verlangt.

7.2 Die Einberufung unter Angabe der Tagesordnung erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich an die von den Mitgliedern benannten Personen. Bei Einladungen zu Versammlungen nach Nr. 7.4 b) genügt eine Mitteilung im Bekanntmachungsblatt der Kreisstadt Merzig. Die Einladungen haben spätestens zwei Wochen vor Termin zu erfolgen.

7.3 Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

7.4 Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere a) Wahl und Entlastung des Vorstan- des, Entgegennahme der Berichte des Vorstands,  Wahl von zwei Kassenprüfern, b) Berichte und Abrechnungen von Veranstaltungen, Aussprachen und Beschlüsse, c) Entscheidungen über Mitgliedschaft (Nr. 4.1), d) Entscheidungen über Beitragserhebung (Nr. 5.1), e) Satzungsänderungen (Nr. 13.1), f) Auflösung des Vereins (Nr. 14.1).


8.   Vorstand

8.1 Der Vorstand besteht aus fünf Personen. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die Zahl der Vorstandsmitglieder erhöht werden.

8.2 Der Ortsvorsteher des Stadtteils Brotdorf gehört dem Vorstand kraft Amtes an. In den Vorstand werden von der Mitgliederversammlung gewählt a) der Vorsitzende, ein Stellvertreter, b) weitere Personen ohne Benennung ihrer Aufgaben.

8.3 Der Vorstand organisiert sich selbst und nimmt eine Aufgabenteilung vor.

8.4 Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Mitglieder des Vorstands sind jederzeit abwählbar.

8.5 Der Vorstand tagt bei Bedarf, mindestens jedoch zweimal im Jahr.

8.6 Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich und erhalten keine Vergütung.

 

9.   Geschäftsjahr

9.1 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

10.   Wahlen

10.1 Wahlen sind grundsätzlich geheim. Offene Wahlen können durchgeführt werden, wenn sich für ein Vorstandsamt nicht mehrere Kandidaten bewerben oder kein Widerspruch erhoben wird.

10.2 Wählbar ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.

10.3 Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat keiner der Bewerber die er­forderliche Mehrheit erhalten, so ist eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern durchzuführen, die im ersten Wahlgang die höchste Stimmenzahl erhalten haben.

10.4 Wahlenthaltungen werden als ungültige Stimmen gewertet.

 

11.   Beschlüsse

11.1 Beschlüsse erfolgen grundsätzlich durch offene Abstimmung. Geheime Abstimmungen sind jedoch durchzuführen, wenn mindestens ein Drittel der an­wesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

11.2 Beschlüsse werden mit mehr als der Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen (einfache Mehrheit) gefasst.

11.3 Für Satzungsänderungen oder Auflösung der BVG ist die Zu­stimmung von mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

11.4 Stimment­haltungen werden als ungültige Stimmen gewertet.


12.   Gesetzliche Vertreter des Vereins

12.1 Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, dessen Stellvertreter und der Ortsvor- steher, jeweils zwei Personen zusammen.

12.2 Die Verpflichtungserklärungen des Vereins bedürfen der Schriftform.

 

13.   Satzungsänderungen

13.1 Änderungen der Satzung erfolgen auf Antrag durch die Mitgliederversammlung.

13.2 Für eine Satzungsänderung ist die Zustimmung von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

14.   Auflösung oder Aufhebung des Vereins, Wegfall des bisherigen Zwecks

14.1 Der Verein kann durch Beschlussfassung der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

14.2 Zur Auflösung ist die Zustimmung von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

14.3 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Kreisstadt Merzig, bestimmt für den Ortsrat Brotdorf, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Stadtteil zu verwenden hat..

 

15.   Inkrafttreten der Satzung und Anmerkungen

15.1 Diese Satzung wurde am 26.04.2013 von der Mitgliederversammlung beschlossen und ist ab sofort gültig.

15.2 Die BVG hat ihren Ursprung im „Freeschenfeschd“, das am 29./30.06.1985 vom BCV  „Die Quakenbacher“ e. V. erstmals veranstaltet worden ist. Am 17.10.1989  hatten sich die regelmäßig teilnehmenden Vereine erstmals als BVG zusammen geschlossen, zur gemeinsamen Organisation des Festes aber auch zur Durchführung weiterer dörflicher Gemeinschaftsveranstaltungen (spätere Satzungen vom 23.03.1990 und 02.07.2002).

15.3 Mit Eintrag in das Vereinsregister wird aus der BVG ein rechtsfähiger Verein.

         

 Brotdorf, den 26.04.2013                              Unterschriften des Vorstands nach § 26 BGB lt. Nr. 12

          

 gez. Roland Emmerich, Vorsitzender               gez. Hans-Albert Adams, Stellvertreter

 

                                    gez. Torsten Rehlinger, Ortsvorsteher